Anlass mit Frist

Ab 2027 reicht eine PDF-Rechnung nicht mehr.

Die E-Rechnung ist keine Empfehlung, sondern geltendes Recht. Auch wer heute schon eine Rechnungssoftware nutzt, braucht bis dahin ein System, das ein strukturiertes Format ausgeben kann — eine PDF allein reicht nicht. Die Frage ist nur, ob das in Ruhe passiert oder unter Zeitdruck.

Die Fristen

Vier Stichtage. Einer ist vergangen, einer läuft gerade ab — und genau dieser entscheidet für die meisten Betriebe.

  1. seit 2025

    Jedes inländische Unternehmen muss E-Rechnungen empfangen und verarbeiten können — unabhängig von Umsatz und Rechtsform.

  2. bis Ende 2026

    Beim Ausstellen sind Papier und PDF noch erlaubt. PDF allerdings nur, wenn der Empfänger zustimmt.

  3. ab 2027

    Wer im Vorjahr mehr als 800.000 € Umsatz gemacht hat, muss strukturiert ausstellen. Darunter gilt die Übergangsregel noch.

  4. ab 2028

    Die strukturierte E-Rechnung ist im inländischen B2B grundsätzlich Pflicht.

Wen es nicht betrifft

Nicht jeder muss umstellen. Wenn du dich hier wiederfindest, kannst du dir den Rest dieser Seite sparen — das sagen wir lieber jetzt als im Erstgespräch.

Rechnungen an Privatkunden

Die Pflicht gilt nur im inländischen B2B. Wer ausschließlich an Endkunden verkauft, ist beim Ausstellen nicht betroffen.

Kleinbeträge bis 250 € brutto

Für Kleinbetragsrechnungen bleibt die bisherige Form zulässig.

Kleinunternehmer

Wer unter die Kleinunternehmerregelung fällt, muss keine E-Rechnungen ausstellen. Empfangen und verarbeiten können muss er sie trotzdem — das gilt seit 2025 ausnahmslos.

Viele steuerfreie Umsätze

Auch hier gibt es Ausnahmen. Welche davon auf dich zutreffen, gehört ins Gespräch mit deinem Steuerberater, nicht auf eine Website.

XRechnung oder ZUGFeRD?

Beide erfüllen die Norm EN 16931, beide sind zulässig. Der Unterschied liegt darin, ob ein Mensch die Rechnung noch ansehen können soll.

XRechnung

reines XML

Ein strukturierter Datensatz ohne sichtbares Dokument. Im Geschäft mit öffentlichen Auftraggebern der übliche Weg.

ZUGFeRD

PDF mit eingebettetem XML

Sieht aus wie eine gewohnte Rechnung, trägt die strukturierten Daten aber unsichtbar mit sich. Für die meisten Betriebe im B2B der praktischere Weg.

Welches Format zu dir passt, hängt an deinen Kunden und deiner Software — nicht an einer allgemeinen Empfehlung. Genau das klären wir im Paket.

Was wir übernehmen

Die technische Umstellung als Festpreispaket. Kein Stundenzettel, kein offenes Ende.

A2

E-Rechnung startklar

ab2.100 €netto

Der Preis hängt daran, wie viele Rechnungswege ihr habt und ob eure Warenwirtschaft die Schnittstelle schon mitbringt.

2–3 Wochen · Festpreis

Du kannst E-Rechnungen empfangen, verarbeiten und im geforderten Format ausstellen. Damit bist du für die Fristen 2027 und 2028 aufgestellt.

  • Auswahl passender Software für deine Betriebsgröße
  • Klärung, welches Format du brauchst (XRechnung oder ZUGFeRD)
  • Einrichtung, Testlauf mit echten Rechnungen
  • Einweisung für dich und dein Team

Wir sind keine Steuerberater. Die Fristen oben geben wir als Anlass wieder, nicht als steuerrechtliche Beratung — wie dein Einzelfall zu bewerten ist, klärst du mit deinem Steuerberater. Was wir übernehmen, ist die technische Umsetzung.